Meerwasseraquarium

Wir bieten Ihnen neben einer ausführlichen Beratung und Planung auch alles an Zubehör für Ihr Meerwasseraquarium an. Von der Technik bis zu den Bewohnern finden Sie alles in unserem Geschäft.
Viele verschiedene Fische, Korallen, Krebstiere, Schnecken, Seeigel und Seesterne warten in den über 60 Aquarien unserer Meerwasser-Verkaufsanlage auf ein neues Zuhause. Sollten Sie etwas Bestimmtes suchen, dann melden Sie sich gerne bei uns und wir werden uns bemühen Ihre Wünsche zu erfüllen.


Riffaquarium

Ein vollwertiges Korallenriff mit seinen Bewohnern in den eigenen vier Wänden? Hierzu braucht es den richtigen Platz, die Technik, viel Liebe und Geduld. Dann kann man sich das Urlaubsparadies einfach ins Wohnzimmer stellen.
Wichtig für gesunde Korallen sind in erster Linie eine gute Beleuchtung, der richtige Fischbesatz und gute Wasserwerte. Besonders die bunten Steinkorallen sind empfindlich. Weichkorallen sind hierbei viel pflegeleichter. Sie sind zwar nicht so farbenprächtig, mit den bunten Fischen wird das Aquarium aber auch so zum Hingucker.

Meerwasser-Fischbecken

Wer genügend Platz hat und mehr Wert auf große, bunte Fische legt, als auf Korallen, der sollte sich ein Fischbecken zulegen. Dekoriert wird nur mit Steinen und vielleicht ein paar einzelnen recht robusten Korallen - ansonsten sind die Fische die Stars. Hier können auch Arten gehalten werden, die sonst die Korallen fressen würden, zum Beispiel ausgefallene Falterfische und größere Kaiserfische.
Natürlich braucht auch ein Fischbecken Pflege, jedoch sind die Fische bei den Wasserwerten viel toleranter als die Korallen und auch die Beleuchtung muss nicht so stark sein. Nur bei der Filterung und beim Wasserwechsel darf nicht gespart werden.


Nano-Meerwasseraquarium

Auch mit wenig Platz kann man sich das Meer nach Hause holen. Wichtig ist nur zu wissen, dass man sich gerade beim Fischbesatz einschränken muss, wenn das Aquarium nicht viel Schwimmraum bietet.
In kleinen Meerwasseraquarien werden meist nur Korallen, ein paar Krebstiere und vereinzelte sehr kleine Fische gehalten. Dafür kann man hier Tiere beobachten, die man im Meer niemals entdeckt hätte.
Da trotz der kleinen Wassermenge einiges an Technik notwendig ist und sich Fehler bei einem kleinen Aquarium einfach viel mehr auswirken, empfehlen wir nur Aquarien mit mindestens 60 Litern und generell gilt: je größer, desto einfacher die Handhabung.


Technik fürs Meerwasseraquarium

Mitunter einer der wichtigsten Bestandteile des Riffaquariums ist die richtige Beleuchtung, da ohne diese Korallen keine Lebensgrundlage haben. Hierbei sollte nicht nur auf geringen Stromverbrauch und die Wärmeentwickung geachtet werden. In erster Linie ist die Ausleuchtung und das richtige Lichtspektrum wichtig. Korallen leben in Symbiose mit Zooxanthellen, kleine Algen, die sich auf der Außenhaut der Korallenpolypen ansiedeln. Diese produzieren mithilfe von Licht Stoffwechselprodukte, von denen sich wiederum die Korallen ernähren. Beleuchtungsdauer ca. 10 bis 12 Stunden inkl. je einer Stunde Auf-und Abdimmphase.

Damit das Aquarium sauber bleibt, ist eine gute Filterung notwendig. Dies beginnt bei der Entfernung des groben Schmutzes mithilfe eines Schnellfilters (Strömungspumpe mit Schwamm), über die Filterung mittels Filterwatte oder eines Rollenvliesfilters sowie diversen Filtermaterialen, wie Kohle, Phosphatmittel und Zeolith, bis hin zum Eiweißabschäumer, welcher bereits im Wasser gelöste Schadstoffe aus dem Aquarium entfernt. Da dies alles viel Platz in Anspruch nimmt, ist ein Filterbecken unterhalb des Aquariums sehr zu empfehlen. Hier kann die Technik gut untergebracht werden, ohne dass zu viel Schwimmraum für die Fische verloren geht. Dieser Kreislauf wird von einer Rückförderpumpe betrieben.

Auch für ausreichend Strömung im Aquarium muss gesorgt werden. Mithilfe von Strömungspumpen werden die Steine und Korallen umspült um Schmutz aufzuwirbeln, damit dieser vom Filtersystem entfernt werden kann. Viele Korallen brauchen auch eine gewisse Strömung um zu überleben.

Für die richtige Temperatur sorgt ein Heizstab der auf ca. 25°C eingestellt wird. In den heißen Sommermonaten können Ventilatoren und Kühlgeräte Abhilfe schaffen.

Um Krankheiten im Aquarium vorzubeugen und Trübungen aus dem Wasser zu entfernen, sollte ein UV-Klärer eingebaut werden. Dieser reduziert die Keimzahl und sorgt somit für gesunde Fische. Besonders wichtig ist er, da in Aquarien mit Korallen keine Medikamente verwendet werden dürfen, da diese den Tieren schaden würden.

Für die Wasseraufbereitung ist eine Osmoseanlage notwendig. Diese produziert zu 98% reines Wasser, welches dann mit speziellem Salz für die Aquaristik gemischt wird. Dies ist wichtig, da sich sehr viele Schadstoffe und Algennährstoffe im Leitungswasser befinden, die nicht von den Korallen vertragen werden oder zu anderen Problemen im Aquarium führen können.

Um bei Verdunstung des Wassers den Salzgehalt immer gleich zu behalten, ist eine Niveauregulierung sinnvoll. Diese füllt aus einem Behältnis oder direkt von der Osmoseanlage das verdunstete Wasser nach und sorgt somit für eine immer gleichbleibende Salinität im Aquarium.


Dekoration fürs Meerwasseraquarium

Egal mit welchem Gestein man sein Meerwasseraquarium dekoriert, es ist auf eine gute Durchströmung und auf möchlichst wenige Auflagefläche zu achten. Ein lockerer Aufbau mit vielen Höhlen und Versteckmöglichkeiten ist wichtig, damit sich die Bewohner des Aquariums wohlfühlen und Kot sowie Futterreste sich nicht in den kleinen Spalten ablegen können. Weiters muss darauf geachtet werden, dass immer zuerst der Steinaufbau und danach erst der Sand/Kies ins Aquarium kommt. Sonst kann es zum Einsturz des Riffs kommen, wenn ein Fisch unter dem Gestein zu graben beginnt. Zu starkes Verkleben der einzelnen Steine ist auch - soweit es die Stabilität des Aufbaus zulässt - zu vermeiden. Es kann dazu kommen, dass einzelne Steine aus dem Aquarium entfernt werden müssen, sollten sich Schädlinge darauf ansiedeln oder einfach nur Korallen zu groß werden.
Gerne verwendete Arten von Gestein sind Riffkeramik, künstlich mit Bakterien belebtes Gestein, sowie andere sehr poröse Gesteinssorten, die optimal für die Ansiedelung vieler guter Bakterien geeignet sind. Hier haben wir viele verschiedene Sorten im Angebot die auch gerne alle gemischt werden können. Lebendgestein haben wir nicht, da wir persönlich finden, dass es auch mit dem künstlichen Gestein sehr gut funktioniert und keine Riffe durch den Abbau geschädigt werden. Weiters schleppt man sich auch nicht so leicht kleine Plagegeister wie korallenfressende Krabben ins Aquarium.
Für den Bodengrund verwenden wir Kalziumkarbonat mit einer Körnung zwischen 2 und 4mm. Dies ist ein guter Ersatz für richtigen Korallensand, welcher leider nicht mehr zu bekommen ist. Die Höhe vom Bodengrund sollte ca. 2cm betragen.


Einlaufphase im Meerwasseraquarium

Dank des neuen Gesteins geht es mittlerweile viel schneller die ersten Korallen ins Aquarium zu setzen. Trotzdem ist es wichtig Geduld zu haben. Aquarien, die zu schnell besetzt werden, machen später immer Probleme. Darum hier unsere Empfehlung:
Die ersten 2-3 Korallen nach ca. 4-7 Tagen. Danach wöchentlich immer wieder ein paar wenige Stücke dazu setzen. Beginnend mit leicht zu haltenden Lederkorallen oder Krustenanemonen. Wir beraten Sie gerne in unserem Geschäft. Den ersten Putztrupp, wie Einsiedlerkrebse und Schnecken, wird erst ins Aquarium gesetzt, wenn bereits Algen vorhanden sind, sonst verhungern sie. Dies ist meist nach ca. 3 Wochen der Fall. Die ersten wenigen Fische dürfen nach ca. 5 Wochen ins Aquarium. Danach Schritt für Schritt langsam dazusetzen. Die Einlaufphase ist meist nach etwa einem Jahr vorbei, dann läuft das Aquarium wirklich stabil.


Pflege eines Meerwasseraquariums

Natürlich muss man sich laufend um seine Lieblinge im Aquarium kümmern. Hierbei ist sowohl das Reinigen des Filters, wie auch des Eiweißabschäumers, nötig. Auch ein regelmäßiger Wasserwechsel und die Kontrolle der Wasserwerte ist wichtig. Hier ein kleiner Überblick über die Aufgaben eines Meerwassseraquarienbesitzers.
Täglich: Fütterung mit Frost- und/oder Trockenfutter, optische kontrolle (sind alle Fische gesund, funktionieren alle Pumpen, passt der Wasserstand im Filterbecken). Bei Riffaquarien Zugabe von Spurenelementen.
Alle 3-4 Tage: Scheibenreinigung mithilfe vom Algenmagnet.
Wöchentlich: Waschen des Schnellfilters, Filterwatte wechseln, Überprüfen der wichtigsten Wasserwerte (KH)
Monatlich: Kontrolle aller Wasserwerte, 10%iger Wasserwechsel mit Absaugen des Bodengrundes (erster Wasserwechsel nach ca. 6 Monaten)
Jährlich Tausch der UVC-Lampe im UV-Klärer und der Neonröhren/HQI-Lampen, falls keine LED-Beleuchtung vorhanden.
Sollten Sie sich bei irgendetwas unsicher sein oder Probleme haben, kommen Sie gerne mit einer Wasserprobe (250ml in einem ungebrauchten Plastikbeutel) zu uns, wir helfen Ihnen gerne weiter.

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