Sollten irgendwelche Probleme bei Ihrem Aquairum auftreten, kommen Sie bitte mit einer Wasserprobe (mind. 250ml) und einem Foto zu uns ins Geschäft. Wir helfen Ihnen gerne weiter!
Kranke Fische
Die am häufigsten auftretende Fischkrankheit im Meerwasseraquairum ist Cryptocarion. Sie äußert sich durch weiße kleine Pünktchen am Körper und in den Flossen der Fische. Cryptocarion ist immer im Aquarium vorhanden, gestresste Tiere mit schwachem Immunsystem oder Vitaminmangel sind meist der Auslöser für einen Befall. Im reinen Fischbecken helfen Medikamente, im Korallenbecken nur der UV-Filter. Ektozon oder ähnliche Heilsalzen dürfen im Korallenbecken verwendet werden, diese helfen auch bei Pilzerkrankungen. Wurmbefall und Hautbeläge lassen sich am besten durch Futterzusätze behandeln. Auch Putzerlippfische und Garnelen helfen die Fische gesund zu halten.
Korallen sterben oder bleichen aus
Das Ausbleichen der Korallen kann viele Gründe haben. Zu hohe oder niedrige Temperatur, Phosphat- oder Nitratwerte, zu schwache oder starke Beleuchtung und Strömung. Auch Krabben oder andere Schädlinge wie Planarien und Strudelwürmer schaden den Korallen. Düfte von z.B. Kerzen oder Raumsprays können ebenfalls für Korallensterben sorgen.
Werden Steinkorallen von unten her weiß, müssen die noch gesunden Spitzen sofort (im guten Gewebe) abgebrochen und neu aufgeklebt werden. So hat man noch die Chance sie zu retten.
Algenwachstum
Je nach Algenart kann das Einsetzen von Algenfressern, eine Verbesserung der Wasserqualität oder das Verwenden von biologischen Algenmitteln helfen. Zu hohe Nitrat-, Phosphat- und Silikat-Werte, aber auch Duftstoffe, können zu starkem Algenwachstum führen.
Wir helfen Ihnen dabei, die richtige Lösung für Ihr Algenproblem zu finden. Bitte bringen Sie eine Probe der Algen zum Mikroskopieren und eine Wasserprobe mit.
Fische oder Garnelen verschwinden spurlos
Wenn Tiere im Aquarium sterben werden diese oft von den anderen Bewohnern gefressen. Kommt es aber häufig zu Verlusten könnten sie Opfer von Krabben oder Knallkrebsen, die mit Lebendgestein ins Aquarium gekommen sind, geworden sein.
Borstenwürmer
Borstenwürmer sind eigentlich gut für das Aquarium, da sie Futterreste und Aas fressen und so Faulstellen vorbeugen. Ihre vielen kleinen Stachel sorgen jedoch für geschwollene Finger weshalb sie oft nicht so gerne gesehen werden. Es gibt Borstenwurmfallen und auch Lippfische, Schnecken und Garnelen, die Borstenwürmer fressen.
Glasrosen
Sie können sich explosionsartig vermehren und vernesseln Korallen. Glasrosen niemals zerschneiden oder beschädigen, dann teilen sie sich. Es gibt Glasrosenmittel, die man den Tieren in die Mundöffnung spritzt, aber auch Fische (Pinzett-Fisch, Feilenfisch) und Garnelen (Wurdemanni), die Glasrosen fressen. Leider können sich diese Tiere unter Umständen auch an einzelnen Korallen vergreifen.
Platt- und Strudelwürmer
Planarien sehen aus wie kleine Nacktschnecken, vermehren sich sehr stark und befallen die Korallen. Strudelwürmer sieht man meist erst, wenn sie schon Schäden verursacht haben. Um sie loszuwerden die Koralle kurz in Süßwasser baden (nicht mit allen Korallen möglich!) oder ein Jodbad herrichten (2 ml Betaisodona/Liter). Lippfische helfen dann, die Plagegeister in Schach zu halten.
Kammhaut
Eine eigentlich harmlose Bakterienansammlung an der Wasseroberfläche, die ein bisschen wie ein Ölfilm aussieht. Wird sie zu dick, kann sie den Lichteinfall ins Aquarium behindern. Normalerweise wird die Kammhaut beim Meerwasseraquarium durch den Überlaufkamm ins Filterbecken gezogen und dort herausgefiltert. Reicht dies nicht aus, gibt es Oberflächenskimmer.