Das Zimmeraquarium

 

Das Zimmeraquarium besteht aus einem Glaskasten oder einer größeren Glasglocke mit Fuß. Kästen sind Glocken vorzuziehen. Das Aquarium ist für Wasserpflanzen und Wasserthiere bestimmt, die man darin in ihrer Lebensweise genau beobachten kann.
 
Das Aquarium erhält eine 6-10 cm hohe Schicht Erde, aus 1 1/2 Theil reinem Flußsand, 1/2 Theil Moor oder Torferde und 2 Theilen sandig-lehmiger Rasenerde bestehend. Auf diese gleichmässig ausgebrachte Erde kommt eine ca. 2cm hohe Schicht geschlämmter, grobförmiger Sand. In die Sandschicht werden grössere Holzkohlenstücke eingedrückt.
 
In die Mitte setzt man über das Wasser ragende Tuffsteine in grösseren Partien zur Bildung von Felsen und verbindet sie mit Cement, der aber gut ausgewässert sein muß, wenn das Aquarium mit Fischen u.a. besetzt wird.
 
Alle Spalten und Höhlungen der Tuffsteine sind mit etwas sandiger Lehmerde auszufüllen, in welche die Wasserpflanzen: Calla-, Cyperius-, Caladium-, Apanogeneton-, Dystachium-, Potamogeton-, Ceratophyllum-, Myriophyllium-Arten, Utricularia vulgaris, Tropanatans, Nuphar pumilium, Salvinias natans, Limosella aquatica, Calthy palustris, Parnasca palustris gesetzt werden. In den Boden bringt man nur echte Wasserpflanzen, wie Vallisneria, die ringsrum mit Steinchen belegt werden.
 
Das beste Wasser für Aquarien ist Flußwasser und recht weiches Brunnenwasseer. Hartes Wasser muß erst einige Tage an der Luft gestanden haben. Die Füllung geschieht mittels kleiner Gieskanne mit dünnen Rohr. Das abgestandene Wasser wird zur Hälfte mittels dünnem Gummischlauchs, an dessen Ende ein Saugrohr befestigt ist, abgelassen, und frisches Wasser gegeben.
 
Der günstigste Platz zur Aufstellung eines Aquariums ist die Nähe eines Fensters, das im Frühjahr und Sommer von vormittags bis 9 und nachmittags von 4 Uhr an der Sonne ausgesetzt ist. Das Reinigen des Aquariums, auch der Felsen, geschieht durch auswaschen mit reinem Wasser. Faulende Pflanzentheile müssen sofort entfernt werden, ebenso dem Tode nahe Thiere.
 
Jedes Vierteljahr ist das Wasser vollständig abzulassen. Anzahl und Größe der Thiere sind dem Wassergehalt des Aquariums anzupassen.
 
Die Fische füttert man mit Ameiseneiern, geriebener Semmel, weißer Oblate, kleinen Fliegen, Eidechsen, Salamander, Stichlinge mit Mehlwürmern, Regenwürmern, Insekten, feingeschnittenem Fleisch.
 
Ja, das war einmal...
 
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unbekannt, 10.03.2006